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Zehn Krippenplätze eingeweiht - schon alle vergeben

Kinder, Eltern und Gemeindevertreter ließen Luftballons mit guten Wünschen für die Sterntaler in den Himmel steigen (Foto Schlüter)


 

von Frauke Schlüter-Hürdler

 

Klein Wesenberg. Gleich zwei Kindergarten-Einweihungen in nur wenigen Tagen - das hat es in Nordstormarn wohl noch nicht gegeben. Nach dem Umbau der Regenbogen-Kita in Hamberge zog jetzt der evangelische Sterntaler-Kindergarten in Klein Wesenberg nach. Zehn Krippenplätze stehen dort ab sofort zusätzlich zur Verfügung - theoretisch. "Die Plätze in der Krippe sind bereits alle belegt", sagt Kita-Leiterin Susanne Kütbach. Die Nachfrage der Eltern nach einer Ganztagsbetreuung auch für Kinder unter drei Jahren sei stetig gestiegen. Ein Raum wurde für die Kleinsten nach den gesetzlichen Normen komplett umgebaut. Hier gibt es neben einem hellen Gruppenraum auch eine kindgerechte Toilette, einen Schlaf- und einen Wickelraum. 70.000 Euro hat die Umgestaltung gekostet. "Wir haben den Bauetat eingehalten", so Klein Wesenbergs Bürgermeister Herbert David nicht ohne Stolz.

 

Finanziert wurde der Umbau hauptsächlich von der Gemeinde Klein Wesenberg, aber auch Wesenberg und Bamitz beteiligten sich anteilig an den Kosten. Denn aus Wesenberg kommen zehn, aus Bamitz acht Kinder zu den "Sterntalern" . Die restlichen der insgesamt 50 Plätze belegen Kinder aus Klein Wesenberg.

 

Im Zuge der Neugestaltung wurde auch die Struktur geändert. Angeboten werden eine Vormittags- sowie eine Nachmittagsgruppe. Außerdem ist eine Ganztagsbetreuung mit Mittagstisch für Kinder aller Altersgruppen möglich. Die Öffnungszeiten wurden von 7.30 bis 17 Uhr erweitert. Drei Erzieherinnen, zwei sozialpädagogische Assistentinnen und eine Heilpädagogin arbeiten in einem Team. Bis vor kurzem war der evangelische Kindergarten noch zweigeteilt. Eine Gruppe war im Gemeindehaus untergebracht. Nun spielen, toben, lärmen und lernen alle Kinder unter einem Dach.

 

Bürgermeister Herbert David, Kita-Leiterin Susanne Kütbach und Pastor Erhard Graf ließen zur Einweihung gemeinsam mit Eltern und Kindern gelbe Luftballons in den Himmel steigen - jeder mit einem guten Wunsch für die Zukunft der Sterntaler versehen. Pläne gibt es noch genug, denn im Frühjahr soll auch das Außengelände umgestaltet werden.

aus: „Stormarner Tageblatt“ vom 03.12.2012