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Unterwegs für die Gemeinden

Ende der Pilgerreise am 6. August 2005: Einlauf in der Lutherstadt Wittenberg

 

Bericht über eine ungewöhnliche Pilgerreise

der evangelischen Kirchengemeinden Hamberge, Klein Wesenberg und Zarpen

1.095 km von Klein Wesenberg über Worms, Eisenach und Eisleben

in die Lutherstadt Wittenberg

 

Herausgegeben von Klaus-Rainer Martin, Elke und Klaus Delfs

 

kartoniert; 85 Seiten mit Bildern; 7,00 €

 

 

Die Nordelbische Evangelische Kirche (NEK) steuert auf eine Finanzkrise ungeahnten Ausmaßes zu. Man will dieser Krise begegnen, indem man den Gemeinden, Diensten und Werken in den nächsten Jahren sehr viel weniger Finanzmittel zuweist. Und diese müssten dann sehen, wie sie damit zurecht kommen. Damit wird es überall in der NEK zu drastischen Veränderungen der Arbeit kommen. Doch engagierte Mitglieder der Kirchengemeinden Hamberge, Klein Wesenberg und Zarpen vor den Toren Lübecks sind der Meinung, dass man nicht nur darüber nachdenken muss, welche Arbeitsgebiete eingestellt werden müssen, sondern auch darüber, wie man zusätzliche Einnahmequellen erschließen kann. Sie haben die Vision, ihre Kirchengemeinden starten einige ungewöhnliche Aktionen, die man einer Kirchengemeinde gar nicht zutraut, um eine Million € einzunehmen und sie so anzulegen, dass mit den Zinsen von jährlich ca. 50.000 € die Finanzlöcher geschlossen werden können. Sie schlossen sich deshalb zu einer Aktionsgemeinschaft unter dem Namen KircheAktiv zusammen und führen seit dem Jahr 2004 gemeinsam die unterschiedlichsten Projekte durch.

 

 

So wurde neben anderen Projekten das Konzept einer Pilgerreise über 1.000 Kilometer in die Lutherstadt Wittenberg über Worms, Eisenach und Eisleben in der Zeit vom 16. Juli 2005 bis 6. August 2005 entwickelt. Dabei war es gleichgültig, ob die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gesamte Strecke oder nur einzelne Etappen mitmachten, ob sie zu Fuß als Walkerin bzw. Walker, als Läuferin bzw. Läufer oder ob sie per Rad mitkamen, oder ob sie zwischendurch Ihre „Fortbewegungsart“ wechselten, oder ob sie die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im PKW begleiteten. Auf jeder Etappe unterwegs wurde drei- bis viermal (insgesamt 74 mal) in Ortschaften angehalten, um dort in einem halbstündigen „Event“ auf die Situation der Kirchengemeinden aufmerksam zu machen. Jede der 21 Tagesetappen wurde in einer Kirchengemeinde beendet. Auch dort wurde mit einem „Event“ auf die Situation der Kirchengemeinden aufmerksam gemacht. Im Zielort Wittenberg angekommen, wurden - dem Vorbild Martin Luthers folgend - einige Thesen an die Tür der Schlosskirche geheftet. Und weil man eine solche Unternehmung (heute sagt man „Event“ dazu) einer Kirchengemeinde kaum zutraut, wurde vorher, unterwegs und auch nach Abschluss der Pilgerreise kräftig die Werbetrommel gerührt und Sponsoren gesucht, damit sich dieses einmalige gemeinsame Erlebnis auch finanziell auszahlt.

 

In dem Büchlein stellen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Pilgerreise vor und berichten von ihren positiven und negativen Erlebnissen und Eindrücken. Und es werden die 21 Tagesetappen mit ihren Besonderheiten beschrieben und die Thesen zitiert, welche unterwegs vielen Menschen vorgestellt wurden, bis sie endlich am Ziel an die Tür der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg angeheftet werden konnten.

 

Damit erhalten interessierte Leserinnen und Leser manche Anregung, mit anderen aus ihrer Kirchengemeinde auch etwas Ungewöhnliches zu planen und zu unternehmen, um auf die Situation in ihrer Gemeinde aufmerksam zu machen.

 

Aus dem Inhalt:

                                         

o        Weshalb haben wir uns auf die lange und beschwerliche Reise begeben?

o        Vorstellung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Pilgerreise

o        Berichte über die 21 Etappen:

1.      Etappe: Klein Wesenberg – Geesthacht

2.      Etappe: Geesthacht – Amelinghausen

3.      Etappe: Amelinghausen – Winsen/Aller

4.      Etappe: Winsen/Aller – Pattensen

5.      Etappe: Pattensen – Stadtoldendorf

6.      Etappe: Stadtoldendorf – Hofgeismar

7.      Etappe: Hofgeismar – Borken/Hessen

8.      Etappe: Borken/Hessen – Burg-Gemünden

9.      Etappe: Burg-Gemünden – Friedberg

10.  Etappe: Friedberg–Rüsselsheim-Bauschheim

11.  Etappe: Rüsselsheim-Bauschheim – Worms

12.  Etappe: Worms – Messel

13.  Etappe: Messel – Büdingen

14.  Etappe: Büdingen – Bad Salzschlirf

15.  Etappe: Bad Salzschlirf – Heringen

16.  Etappe: Heringen – Eisenach

17.  Etappe: Eisenach – Weißensee

18.  Etappe: Weißensee – Sangerhausen

19.  Etappe: Sangerhausen – Löbejün

20.  Etappe: Löbejün – Gräfenhainichen

21.  Etappe: Gräfenhainichen - Wittenberg

o        Anhang:

Die 11 Thesen

Die 12. These

Was ist aus den Thesen geworden?

Auswertungsergebnisse (Radler / Läufer)

Beispiel für die Etappenplanung

Was taugen eigentlich die preiswerten Laufschuhe vom Marken-Discounter?

16 Seiten Bildanhang

 

Bestellung bitte an:   

Kirchenbüro Klein Wesenberg und Hamberge, Am Kirchberg 2,  23860 Klein Wesenberg,

Tel.: 04533 /1416,   Email: ev.Kirche-Trave@t-online.de